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stille.

ein moment ohne nichts. niemanden. keine möglichkeit, mich in etwas reinzugeben, mich damit abzulenken. 




Eye-level view of a serene landscape with a single tree
stille. naturkraft. sein.

ich glaube es geht vielen von uns gleich- wir sind uns das nicht (mehr) so gewohnt und wenn wir ehrlich sind, überrumpelt uns diese stille im ersten moment doch meist ein bisschen und wenn eine möglichkeit zur ablenkung da ist, würden wir am liebsten grad zugreifen. 




habe ich diesen ersten moment ausgehalten und bin in der stille geblieben, wird mir oft bewusst, wie laut es gerade in mir ist. 

ich beginnen zu sortieren und aufzuräumen. plötzlich fühlen sich gewisse gedanken ein bisschen weniger schwer an als vorher und die einen dürfen sogar grad weiterziehen- wie eine kleine wolke, die der wind über den himmel ziehen lasst… 




meistens beginnt genau dann auch mein körper zu sprechen;

ich schmunzle, weil ich mir zuhöre, wie ich tief ausatme oder laut seufze.

die zuvor nicht mal spürbare anspannung in einem oder mehreren körperteilen lässt plötzlich nach.

bin ich sitzend oder stehend, senken sich meine schultern ab. 



wenn ich bis jetzt an diesem ort, meinem kraftort geblieben bin, dann kommt jetzt der moment, in dem ich die schatztruhe öffnen darf:

worum geht es gerade wirklich?

und was brauche ich? 




ich lade dich ein, immer und immer wieder in die kraft der stille zu gehen. ganz besonders während übergängen ist sie eine unserer kostbarsten ressourcen, die es verdient, dass wir uns zeit nehmen und uns ihr hingeben. 




« je stiller du wirst, desto mehr kannst du hören » 
baba ram dass.

 
 
 

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